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	<title>Bittighofer Unternehmensberatung</title>
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	<description>Ihr Demografie Berater</description>
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		<title>05.05.2015 I 1. Mitteldeutsches Demografie Forum in Weimar</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2015 14:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachlese]]></category>

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		<description><![CDATA[Ehrbares Unternehmertum versus demografischer Wandel Thüringer Ministerpräsident hält Grußwort zum 1. Mitteldeutschen Demografie Forum Am 5. Mai 2015 fand im congress centrum neue weimarhalle das 1. Mitteldeutsche Demografie Forum statt. Die Veranstaltung war geprägt durch sehr kontrastreiche Redebeiträge unterschiedlichster und hochkarätiger Redner aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. In seiner Eröffnungsansprache wies der Präsident des Mitteldeutschen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="height: auto; float: left; width: 100%;">
<p><strong>Ehrbares Unternehmertum versus demografischer Wandel</strong></p>
<p>Thüringer Ministerpräsident hält Grußwort zum 1. Mitteldeutschen Demografie Forum</p>
<p>Am 5. Mai 2015 fand im congress centrum neue weimarhalle das 1. Mitteldeutsche Demografie Forum statt. Die Veranstaltung war geprägt durch sehr kontrastreiche Redebeiträge unterschiedlichster und hochkarätiger Redner aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.</p>
<p>In seiner Eröffnungsansprache wies der Präsident des Mitteldeutschen Demografie Forum e.V., Herr Jens Wilhelm, darauf hin, dass die Gewinnung von Fachkräften nicht nur ein Wettbewerb zwischen den Firmen, sondern heute auch vor allem ein Wettbewerb der Regionen untereinander ist. Deshalb ist auch die Stärkung und Bündelung der Kräfte des Standortes Mitteldeutschland eine der Hauptaufgaben der Arbeit des Mitteldeutschen Demografie Forum e.V. Im Jahr 2016 können sich schon die ersten Firmen mit messbaren Ergebnissen für den Mitteldeutschen Demografie Preis, der erstmalig im Frühjahr 2017 vergeben wird, bewerben. Hierzu rief Herr Jens Wilhelm alle Unternehmen, Verbände, Vereine, Kommunen und sonstige Institutionen zur Initiative und Kooperation auf.</p>
<p><img class="alignright wp-image-181 size-full" src="http://deutsches-demografie-netzwerk.de/wp-content/uploads/2015/05/Impressionen-vom-Forum.jpg" alt="Impressionen vom Forum" width="400" height="267" />Die beiden Wissenschaftler, Herr Prof. Dr. Ruß vom Institut für Aktuarwissenschaften und Herr Prof. Dr. Rudolph vom Leibniz-Institut aus Jena, machten mit Ihren lebhaften und praxisnahen Ausführungen und Beispielen auf die gesellschaftlichen Folgen, aber auch die Chancen des demografischen Wandels und des Älterwerdens unserer Gesellschaft aufmerksam und zeigten zugleich Chancen und Risiken auf.</p>
<p>Der ehemalige Thüringer Minister, Herr Andreas Trautvetter, machte anhand der Zahlen der Bevölkerungsentwicklung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen die zu bewältigenden Aufgaben deutlich. Dass dazu eine gezielte Gesundheitsförderung und leistungsfähige Mitarbeiter ein Lösungsbaustein darstellen, demonstrierte der anerkannte Gesundheitsexperte und Sportmediziner, Herr Dr. med. Johannes Weingart, in seinem kurzweiligen Vortrag.</p>
<p><img class="alignleft wp-image-182 size-full" src="http://deutsches-demografie-netzwerk.de/wp-content/uploads/2015/05/Wolfgang-Grupp-Hauptredner.jpg" alt="Wolfgang Grupp - Hauptredner" width="400" height="267" /></p>
<p>Einen der absoluten Höhepunkte des Forums stellten die Ausführungen des aus Funk und Fernsehen bekannten Geschäftsführers und Inhabers der Textilfirma Trigema, Herr Wolfgang Grupp, dar. Er zeigte uns auf, dass ein gewissenhaftes und von Prinzipien geprägtes, unternehmerisches Handeln, eng verbunden mit der kontinuierlichen Fürsorge für seine Mitarbeiter einer der Grundpfeiler des Erfolges seiner Firma sind.</p>
<p>Im Grußwort des Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Herrn Bodo Ramelow, wurde deutlich, dass die Bewältigung des demografischen Wandels eines der Hauptanliegen seiner Landespolitik darstellt. Er machte mit Nachdruck darauf aufmerksam, dass neben dem Stopp der Abwanderung von Fachkräften, der Schaffung einer gelebten Willkommenskultur, sowie der Herstellung einer allgemein gesellschaftlichen Akzeptanz derselben eine der Hauptaufgaben ist.</p>
<p>Der Präsident des Bundesverbandes demografischer Wandel Unternehmerverband Deutschland Herr Bernhard Schindler ging kurz auf einen 45 Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog ein, mit dem in anderen Bundesländern erfolgreich und praktisch im Unternehmen demografische Problematiken gelöst werden. Dabei sprach er als erste wichtige Maßnahme die Demografie Analyse für Unternehmer an.</p>
<p>Die charmante und souveräne Moderatorin des Forums, Frau Uta Georgi, diskutierte mit den Teilnehmern der Gesprächsrunde die Frage „Wer schafft den demografischen Wandel?“. Als zusammenfassendes Fazit wurde deutlich, dass es eine gesamtgesellschaftliche und aus vielen Maßnahmen bestehende Aufgabe ist.</p>
<p>Das wir neue Denkansätze brauchen, machten uns der Start Up Unternehmer, Herr Alexander Nast, mit seiner Super Job App und der Experimentalwissenschaftler und Weltensegler, Herr Dr. Görlitz aus der Umgebung von Gotha stammend, durch Ihre Fragestellungen deutlich.</p>
<p><img class="alignright wp-image-180 size-full" src="http://deutsches-demografie-netzwerk.de/wp-content/uploads/2015/05/Jens-Wilhelm-Präsident-Mitteldeutsches-Demografie-Forum.jpg" alt="Jens Wilhelm - Präsident Mitteldeutsches Demografie Forum" width="400" height="267" /></p>
<p>Das auch Themen wie Energiemanagement, Nachhaltigkeit, Nachfolgeplanung und Work-Life-Balance wichtige Bausteine bei der Lösung der demografischen Aufgaben sind, wurde in den Vorträgen von Herrn Dr. Franz-Georg Strauß , dem Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß und Herrn WP/StB Jens Berger von PwC , sowie dem Kulturmanager und Start Up Förderer Herrn Arne Nowak deutlich.</p>
<p>Auch die Doppeljuniorenweltmeisterin im Skilanglauf, Frau Victoria Carl, nahm als Ehrengast an unserem Forum teil. Sie stellte drei Ihrer Startnummern als Preise für einen guten Zweck zur Verlosung unter allen Teilnehmern zur Verfügung. So kamen insgesamt 1.000 € zusammen, die je zur Hälfte an das Kinder- und Jugendhospiz in Tambach-Dietharz und das Projekt Fremde-werden-Freunde überreicht werden.</p>
<p>Wir bedanken uns bei allen Referenten und Teilnehmern für die gelungene und spannende Veranstaltung.</p>
</div>
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		<title>Die Bevölkerung in Ostdeutschland schrumpft drastisch</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2015 10:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis 2030 könnten nur noch 11 Millionen Menschen in Ostdeutschland leben. Viele Wegzüge bewirken schon heute einen Männerüberschuss. Demografie im Osten Abwanderung und wenige Geburten haben dafür gesorgt, dass die Bevölkerung Ostdeutschlands in den 25 Jahren seit der Wiedervereinigung drastisch geschrumpft ist. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes leben heute noch rund 12,5 Millionen Menschen in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #b81418;">Bis 2030 könnten nur noch 11 Millionen Menschen in Ostdeutschland leben.<br />
Viele Wegzüge bewirken schon heute einen Männerüberschuss.</span></p>
<p><strong>Demografie im Osten</strong></p>
<p>Abwanderung und wenige Geburten haben dafür gesorgt, dass die Bevölkerung Ostdeutschlands in den 25 Jahren seit der Wiedervereinigung drastisch geschrumpft ist. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes leben heute noch rund 12,5 Millionen Menschen in den fünf neuen Bundesländern (ohne Berlin). Das sind 2,3 Millionen weniger als zu Zeiten der Wiedervereinigung vor 25 Jahren. Allein durch Abwanderung in die alten Bundesländer – und zwar als Differenz zwischen Wegzug und Zuzug – verloren die Ost-Bundesländer effektiv rund 1,2 Millionen Einwohner, wie die Statistiker errechneten.</p>
<p>Bis 2030, so die Prognose, könnten es nur noch etwa 11 Millionen Einwohner zwischen Rostock und Suhl sein. Grund sind unter anderem die vielen weggezogenen jungen Frauen in der Generation, die einige Jahre vor und nach der Wiedervereinigung geboren wurde. Bezogen auf die Zahl der Geburten pro Frau hat der Osten inzwischen mit dem Westen etwa gleichgezogen und kommt auf einen Durchschnittswert zwischen 1,4 und 1,5 Kinder pro Frau. 1994 war die Geburtenrate nur halb so hoch.</p>
<p>Berlin als Magnet für junge Ostdeutsche In den Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung ist Berlin nicht berücksichtigt. Die Bundeshauptstadt gilt als Magnet auch für junge Ostdeutsche. Dass es derzeit kaum noch Einwohnerverluste durch Abwanderung in Ostdeutschland gibt, sei auch den geburtenschwachen Jahrgängen geschuldet, heißt es in der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes: „Da die besonders mobile junge Bevölkerung in den neuen Ländern zahlenmäßig stark abnimmt und sich somit das Abwanderungspotenzial reduziert, wird auch die Ost-West-Wanderung geringer ausfallen.“</p>
<p>Männerüberschuss in Ostdeutschland In Ostdeutschland gibt es in vielen ländlichen Regionen durch die Abwanderung junger Frauen einen Männerüberschuss. In allen fünf ostdeutschen Ländern leben weniger Frauen als Männer in der betrachteten Altersgruppe zwischen 18 und unter 40 Jahren.</p>
<p>Eine Auswahl einiger Kreise mit einem hohen Defizit junger Frauen:</p>
<ul style="list-style: inside;">
<li>Elbe-Elster: 809 Frauen pro 1000 Männer</li>
<li>Oberspreewald-Lausitz: 825 Frauen pro 1000 Männer</li>
<li>Prignitz: 817 Frauen pro 1000 Männer</li>
</ul>
<p>&lt;br/ &gt;</p>
<p>„Die ländlichen Räume Ostdeutschlands weisen ein großes Defizit an jungen Frauen auf, das selbst auf europäischer Ebene beispiellos ist“, heißt es in einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (Wiesbaden) zu Ursachen und Folgen der Abwanderung aus den fünf neuen Bundesländern. „Das ist eine Folge der Wanderungsbewegungen – erst zwischen Ost und West und jetzt zwischen Land und Stadt“, sagt Manuel Slupina vom Berlin-Institut. Auch in ländlichen Regionen im Westen gebe es weniger Frauen. „Aber längst nicht in diesem Ausmaß.“</p>
<p>Der Männerüberschuss hat seine Ursache in den besonders mobilen ostdeutschen Frauen im Alter von 18 bis 24 Jahren. Und in ihren im Vergleich zu Jungen tendenziell besseren Schulabschlüssen – darin sind sich alle Wissenschaftler einig. Die jungen Frauen packten vor allem in den Regionen die Koffer, die abseits der größeren Städte und der Pendlerregionen entlang der Landesgrenzen zu Bayern, Hessen oder Niedersachsen liegen. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen gebe es viele Kreise mit bis zu 25 Prozent mehr Männern als Frauen, konstatiert das Bundesinstitut in Wiesbaden. „Das gilt vor allem für strukturschwache Regionen.“ Die Herausforderungen dort durch die schrumpfende und älter werdende Bevölkerung sind groß: für den Arbeitsmarkt durch Fachkräftemangel, für Sozialsysteme, Infrastruktur, öffentliche Kassen bis hin zu rechtsextremen Tendenzen in von Männern geprägten Regionen.</p>
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		<title>Der Demografie Berater versus Versicherungsberater</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2015 09:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Verbindlich Vereinbaren, zwei oftmals vergessene Ver-Wörter? Abgesehen von der Kaufmannssprache, hat Verbindlichkeit etwas mit “verbinden” zu tun. Das verbindliche Wesen, verbindlicher Charakter. Welche Definition passt besser für einen Berater als ein verbindliches Wesen? schließlich soll er doch Dienstleistungen mit dem Mandanten sprich Kunden verbinden. Mein erstes 14-tägiges Intensivseminar bei Nikolaus Enkelmann hatte täglich einen Titel: [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Verbindlich Vereinbaren, zwei oftmals vergessene Ver-Wörter? Abgesehen von der Kaufmannssprache, hat Verbindlichkeit etwas mit “verbinden” zu tun. Das verbindliche Wesen, verbindlicher Charakter. Welche Definition passt besser für einen Berater als ein verbindliches Wesen? schließlich soll er doch Dienstleistungen mit dem Mandanten sprich Kunden verbinden. Mein erstes 14-tägiges Intensivseminar bei Nikolaus Enkelmann hatte täglich einen Titel: „Verbindlichkeit entscheidet heute im Business über Leben und Tod“. Herrschaftszeiten war ich damals beeindruckt über Wortwahl und Bedeutung dieses Satzes. Heute beeindruckt mich eher, welchen Lapsus sich Versicherungsverkäufer jeden Tag leisten. Viele Verkäufer sind Meister im Kunden-seinen-Vorteilerzählen-umdrehen-und-gehen-ohne-den-nächsten-Schritt-zubesprechen. Das Ganze ohne dabei Luft zu holen. Dabei wird oftmals zu gut beraten, aber kein Abschluss erzielt. Und das, obwohl sich der Verkäufer viel Mühe gegeben hat: Er hat die Bedürfnisse seines Interessenten/Kunden aufmerksam notiert, ein individuelles Angebot für ihn ausgearbeitet, das Angebot mit einem guten Medienmix präsentiert. Gut, vielleicht hat er 90 % gesprochen und der Kunde konnte gerade 10 % mitreden, aber Frage, wo ist der Abschluss? Die Verbindlichkeit? Fehlanzeige.</p>
<p>Zwei mögliche Gründe. Einer davon interessiert uns heute nicht. Erstens er spricht mit dem „falschen“ Entscheider. Also jemandem, der entweder vorgibt zu entscheiden, oder wo der Verkäufer die Annahme trifft, dies sei der Entscheider. Dies kümmert uns heute nicht – garantiert aber ein anderes Mal. Zweitens, und hier wird es spannend: Der Verkäufer war nicht verbindlich genug.<br />
Man stelle sich folgende Bildergeschichte vor: Ein Verkäufer steht mit seinem Kunden am Fuße eines großen Berges. Oben am Gipfel erwartet beide der ersehnte Abschluss (Belohnung: eine kühle Radlerhalbe, eine zünftige Weißwurstbrotzeit und was sonst noch so auf dem Berg passiert). Im Abstand von drei Höhenmetern sind Sicherungsösen, damit der Verkäufer und der Kunde sich anleinen können. Nach einer nervenaufreibenden, halsbrecherischen Tour sind beide endlich oben angekommen. Anstatt mit dem Kunden den letzten Schritt zur Bergstation zu machen, dreht sich der Kunde um und geht wieder ins Tal, zum Anfang der Tour. Ja richtig: Er wendet sich ab und geht wieder auf Anfang.<br />
<strong><br />
Brutales Bild, oder?</strong></p>
<p>Anstelle den Kunden von Zeit zu Zeit abzusichern (im Berg anzuleinen), zum Beispiel durch Aktives Zuhören (nach Carl Rogers), paraphrasieren (ein Bestandteil des Aktiven Zuhörens) oder ganz simpel: Indem Sie einen Termin nach jedem Gespräch fokussieren und schriftlich nachbearbeiten, lassen Verkäufer Ihren Kunden ungesichert am Berghang, und wundern sich, warum der Kunde dann zurück zum Anfang geht, zum Beginn der Verhandlung. Oder in der Versicherungswelt, warum der Versicherungsberater keinen Abschluss machen kann.</p>
<p>Dabei kann eine simple Formel Abhilfe schaffen: Ersttermin + Folgetermin + Abschlusstermin + After Sales Termin. Klar, Sie werden sich denken, das geht nicht, doch das geht. Nur in der Demografie Beratung ist der Prozess anders: Einladen zum Forum, Nachlese und ASA, DDA und Maßnahmepläne verbindlich vereinbaren. Das gilt für Sie, liebe Unternehmer, genauso wie für Ihren Demografie Berater. Sie müssen zulassen, dass alle Mitarbeiter an der Maßnahme teilnehmen, verpflichtend. Sonst schaffen wir es gemeinsam nicht, Ihre Arbeitgebermarke in den Fokus zu stellen. Mitarbeiter müssen zu Botschaftern werden. Wenn aber Mitarbeiter von diesen tollen Maßnahmen nichts mitbekommen, wird’s auch nichts mit der Arbeitgebermarke, geschweige denn mit Werbung für Ihr Unternehmen.</p>
<p>Eines bleibt in beiden Fällen gleich: Die Erkenntnis, dass ein Demografie Berater immer einen nachfolgenden Termin oder zumindest eine zielführende Handlung mit dem Interessenten/Kunden vereinbaren muss. Das ist Ihrer beide Aufgabe. Nehmen Sie neben den Ver-Wörtern einen meiner Lieblingssätze mit hinein in diese verbindlichen Gespräche: L E B E jeden Augenblick, L A C H E jeden Tag, L I E B E dein Tun unendlich... Oder einfacher: 4 A + 1 B: Anders Als Alle Anderen + Besser machen! Dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Als Demografie Berater bestens gebildet, als Unternehmer, der den Wandel aktiv und voller Freude gemeinsam mit seinem Berater gestalten darf.</p>
<p>In diesem Sinne verbindliche Grüße bis zum Fokustag 2015.</p>
<p>Ihr Bernhard Schindler<br />
Verleger</p>
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		<title>Wird die Demografie zur Katastrophe?</title>
		<link>http://bicon-hd.de/wird-die-demografie-zur-katastrophe/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2015 12:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Klare Fakten Trotz niedriger Geburtenrate ist die Bevölkerung in Deutschland seit 1970 gewachsen. Eine wichtige Rolle spielt die Geburtenrate wie vorher im Leitartikel des Demografie Briefes gelesen. Der Blick auf die demografische Entwicklung der Gesellschaft in Deutschland löst regelmäßig Panik unter den Beobachtern aus. Doch es gibt auch gute Argumente gegen die Angst. Ein Gespenst [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klare Fakten</strong></p>
<p>Trotz niedriger Geburtenrate ist die Bevölkerung in Deutschland seit 1970 gewachsen. Eine wichtige Rolle spielt die Geburtenrate wie vorher im Leitartikel des Demografie Briefes gelesen.</p>
<p>Der Blick auf die demografische Entwicklung der Gesellschaft in Deutschland löst regelmäßig Panik unter den Beobachtern aus. Doch es gibt auch gute Argumente gegen die Angst.</p>
<p>Ein Gespenst zieht durch deutsche Chefetagen. So präsent, dass es fast schon Fleisch und Blut geworden ist. Das Gespenst von der alternden Gesellschaft. Es macht ängstlich und schreckhaft. Und verleitet zum Handeln. Fachkräftemangel? Bekämpfen! Sozialsysteme? Nicht mehr finanzierbar! Die Zukunft? Düster! So läuft der Diskurs. Lesen Sie täglich die Zeitungen.</p>
<p>Man scheint sich einig, die dramatische Alterung Deutschlands beschlossene Sache und Schlusslicht sind wir nun auch. Quasi Alternativlos. Der Fachkräftemangel – nur noch eine Frage der Zeit.</p>
<p>Doch ist dem wirklich so? In der Wissenschaft wird die Frage noch diskutiert. Und Forscher weisen auf Widersprüche und Defizite in der Lageanalyse hin.</p>
<p>Erstaunlich ist zunächst, dass sogar offensichtlich erfreuliche Nachrichten in der öffentlichen Wahrnehmung kaum noch ankommen. So ist die Bevölkerung in den vergangenen Jahren gewachsen. Lebten 1970 auf dem Boden der heutigen Bundesrepublik 78,1 Millionen Menschen, waren es zehn Jahre später 78,4 Millionen und 1990 dann 79,8 Millionen. Heute sind es über 81,1 Millionen Menschen.</p>
<p>Wieso ist der Eindruck entstanden, dass die Bevölkerung kleiner wird? Vor allem deshalb, weil zwischen der Wiedervereinigung und dem Jahr 2011 keine Volkszählung stattgefunden hat. Über die Jahre verschlechterte sich die Datenbasis immer weiter und damit die Annahmen über die Bevölkerungsentwicklung. „Die für 2000 vermeldete Zahl von 82,3 Millionen wurde durch den Zensus 2011 als deutlich fehlerhaft festgestellt“, so der Kölner Statistiker Gerd Bosbach. Verlässlich ist erst die Zahl für 2011 wieder, und die liegt mit 81,1 Millionen deutlich über dem Stand von 1990. Ab dann ist der Abwärtstrend jedoch nicht mehr haltbar.</p>
<p>Das Bild von der Vergangenheit ist aber offenbar auch noch an anderer Stelle falsch. So kommen hierzulande laut amtlichen Zahlen seit 1970 im Schnitt 1,4 Kinder pro Frau zur Welt. Zum Erhalt der Bevölkerung wären 2,1 Kinder pro Frau nötig. Die logische Folgerung daraus ist, dass die Bevölkerung seit 1970 schrumpft, heute sind wir weltweit lt. den Hamburger Wissenschaftlern Schlusslicht.</p>
<p>So viel zur Vergangenheit. Nun liegt die demografische Gefahr ja aber in der Zukunft. Eine viel zitierte Modellberechnung (keine Prognose!) des Statistischen Bundesamtes von 2008 ist das Szenario, dass die Bevölkerung bis 2060 auf 65 Millionen Menschen sinkt. Die Zahl der Menschen im Erwerbsalter soll von knapp 50 auf dann noch 33 Millionen zurückgehen. Das entspricht einem Schwund um 17 Millionen Menschen oder 34 Prozent. Das wirkt in der Tat bedrohlich.</p>
<p>Gibt es daran irgendetwas zu deuteln? Die Zahl scheint kaum Zweifel zuzulassen. Doch die Bedrohung relativiert sich schon erheblich, wenn man den jährlichen Rückgang ausrechnet. Das bedeutet nämlich laut dem Statistiker Bosbach, dass Jahr für Jahr 0,8 Prozent der heutigen Arbeitskräfte ersetzt werden müssen.</p>
<p>Hinzu kommen weitere Faktoren, die diesen Wert weiter drücken. So liegt der Modellrechnung des Statistischen Bundesamtes zum Beispiel die Annahme zugrunde, dass das Renteneintrittsalter im Jahr 2060 bei 65 Jahren liegen wird, obwohl die Rente mit 67 bereits beschlossene Sache war. Damit werden zwei Jahrgänge der Gruppe der Ruheständler zugerechnet, obwohl sie dort gar nicht hingehören (sofern die Leute dann tatsächlich bis 67 Jahre arbeiten). Weiter ließe sich diskutieren, ob bei kleinerer Gesamtbevölkerung eigentlich genauso viele Erwerbstätige nötig sind wie heute, um die Versorgung der Mitmenschen zu sichern. Und ob mit politischen Entscheidungen die Geburtenrate und die Zuwanderung nicht erhöht werden können.</p>
<p>Damit ist die Liste der Faktoren, die die demografischen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt dämpfen können, aber noch nicht vollständig: An verschiedensten Stellen schlummert Potenzial für die Fachkräftegewinnung: Ältere Arbeitnehmer werden noch immer aus dem Arbeitsleben aussortiert; für Jugendliche gibt es nicht genügend Ausbildungsplätze; Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern schaffen den Aufstieg viel zu selten; die Arbeitsbedingungen führen dazu, dass viele Menschen vor dem offiziellen Rentenalter ihren Beruf aufgeben müssen; noch immer leisten wir uns eine hohe Arbeitslosenzahl; über sechs Millionen Arbeitende würden heute zudem gerne mehr arbeiten als sie dürfen – und jeder sechste Arbeitnehmer ist in einem Beruf tätig, für den er überqualifiziert ist.</p>
<p>Der wichtigste Faktor aber dürfte werden, dass durch die gewaltigen Sprünge, die bei der Automatisierung der Produktion erwartet werden, künftig die Maschinen einen guten Teil des Wohlstandes sichern werden. Polemisch: die Frage stellt sich, ob es für Menschen überhaupt noch genügend bezahlte Arbeit geben wird.</p>
<p>Mit all diesen Einwänden soll nicht in Abrede gestellt werden, dass die demografische Entwicklung die Gesellschaft mächtig herausfordert. Es ist aber nicht so, dass der Untergang des Deutschlandes bevorsteht.</p>
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		</item>
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		<title>Digitaler Wandel: Der Sieg der digitalen Horden</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2015 11:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Zeit hat ihren Schlachtruf. Derzeit ist es das Wort von der totalen Digitalisierung bis zur Entmaterialisierung und den disruptiven Geschäftsmodellen, die herkömmliche zerstören. Fangen wir mit der Entmaterialisierung an: Klar, sollten Sie diesen Text auf einem Smartphone lesen, dann tragen Sie gerade eine komplette Kofferraumladung von Sachen mit sich herum. Mit einem Smartphone kann [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Zeit hat ihren Schlachtruf. Derzeit ist es das Wort von der totalen Digitalisierung bis zur Entmaterialisierung und den disruptiven Geschäftsmodellen, die herkömmliche zerstören.</p>
<p>Fangen wir mit der Entmaterialisierung an: Klar, sollten Sie diesen Text auf einem Smartphone lesen, dann tragen Sie gerade eine komplette Kofferraumladung von Sachen mit sich herum. Mit einem Smartphone kann man so nebenbei auch noch telefonieren.</p>
<p>Aber es ist auch eine Schreibmaschine, eine riesige Sammlung von Diakästen (erinnern Sie sich noch an die vielen Kisten in denen Vatis Urlaubsdias verstaubten?), der dazugehörige Diaprojektor, ein 25-bändiges Lexikon, eine komplette Bibliothek, ein Fotoapparat, ein Plattenspieler, ein Tonbandgerät, ein Diktiergerät, ein Kursbuch der Deutschen Bahn…. jetzt reicht es. Der Kofferraum ist voll. Das alles ist Ihr Smartphone und vermutlich noch viel mehr. Bildlicher kann man sich die De-Materialisierung nicht vorstellen.</p>
<p>Wir nutzen es alle – aber wir haben vielfach noch nicht realisiert, was da passiert. Noch immer fühlen sich viele deutsche Mittelständler sicher. Todsicher sogar, leider im wahrsten Sinne des Wortes. Sie glauben an IHRE Nische, in der sie meist ein Hidden Champion sind, unangreifbar wegen ihrer Leistungsfähigkeit und Spezialisierung. Ich hoffe, dass es so bleibt. Ich fürchte aber, es bleibt nicht so. Denn die Vielzahl der Anwendungen erfasst immer weitere Bereiche der herstellenden Industrie, macht Geräte und deren Hersteller überflüssig. Es ist ja nicht so, dass wir nicht mehr fotografieren – doch nur eben immer häufiger mit dem Smartphone, das längst eine technische Qualität der Fotos darstellen kann, die noch vor wenigen Jahren üblicher Standard auch für Profis waren.<br />
Dematerialisierung in Zeiten des digitalen Darwinismus</p>
<p>Wir nutzen nicht mehr die Geräte – aber das, was sie können, den Nutzenstrom, den nutzen wir weiterhin: das Kursbuch, die Literatur, die Musik. Die Änderung erfolgt schleichend – und trotzdem blitzschnell. Das Praktischere setzt sich durch. Ich persönlich liebe meine Leica. Ihr Aussehen, ihr Gefühl der Perfektion, das sie mir vermittelt, wie sie schwer in der Hand liegt, den satten Klang des Auslösers. Aber leider ist mir analog längst zu mühsam. Und so geht es immer mehr Menschen mit immer mehr Gütern und Dienstleistungen. Ja, es ist wunderschön, bei einer Tasse Kaffee morgens in der Zeitung zu blättern. Das Rascheln! Das Knistern! Schon der Geruch bedruckten Papiers hat eine ungeheure Faszination. Punkt. Leider bin ich meistens irgendwo unterwegs, wenn ich Zeit habe, eine Zeitung zu lesen. Dummerweise verstopft sie zu Hause meinen Briefkasten und ist nach einigen Tagen das Signal für Einbrecher: freie Bahn, keiner zu Hause. Also wird die Zeitung verschwinden — aber wir werden weiter lesen, uns weiter informieren, weiter unseren Lieblingsautoren folgen. Nur eben anders. Dematerialisiert. Und wir können sofort darauf antworten. Neue Medien sind nicht nur „digital“. Sie sind responsiv. Sie haben damit eine neue Qualität. Das wird unsere Vorstellung vom richtigen Produkt verändern.<br />
Gewohnheit statt Gebrauchsnutzen</p>
<p>Lassen wir uns nicht täuschen: Vieles von dem, wie wir leben und wirtschaften ist reine Gewohnheit, es ist habituell. Aber unsere Kinder sind da unbefangen. Sie nutzen – wie wir auch – das Neue zuerst, bei ihnen ist das NEUE habituell! Nicht das Alte! Mit dem 3-D-Drucker werden viele metallverarbeitende Unternehmen ihre Basis verlieren. Weil ich das derzeit mit großem Können und Aufwand hergestellte Werkstück leicht selber ausdrucken kann. Vor Ort. Ohne fräsen, bohren, abtragen, formen und umformen – es purzelt aus der Maschine, genau so, wie der alte Dreher es nie hingekriegt hätte. Sind wir darauf vorbereitet? Oder ist es nicht nur eine Gefahr, sondern sogar eine Chance?</p>
<p>Darüber wollen wir mit Ihnen diskutieren und ich lade Sie persönlich dazu ein. Zunächst am 10. Juni um 17.00 in Stuttgart; weitere Städte sollen folgen.</p>
<p>Die Prozesse werden disruptiv. Häufig wird dieses Wort mit „Zerstörung des Geschäftsmodells“ übersetzt. Aber eigentlich heißt es nur: Die Geschäfte laufen nicht mehr kontinuierlich – sondern sprunghaft. Es geht nicht mehr um ein paar Prozent mehr oder weniger Wachstum. Es geht um alles – oder nichts. Sofort. Das Elektro-Auto ist kein Benziner mit einem etwas anderen Motor. Es ist ganz anders. Oder kaufen die Menschen zukünftig gar keine Autos (= Güter) mehr, sondern nur noch Verkehrsleistung (= Dienstleistung)? Weil per App jederzeit ein Auto herabschwebt? Das verändert die Struktur der Märkte: Nicht mehr der Hersteller ist wichtig, sondern der mit dem Kontakt zum Kunden. Das muss nicht mehr die Autofabrik sein. Darin liegt die Herausforderung. Für die gesamte Wirtschaft.</p>
<p>Was hat jetzt der olle Ludwig Erhard damit zu tun? Er war ein Meister der Veränderung. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass eine neue Währung entsteht, die mit ihrer Solidität beispielhaft wurde und damit das Vertrauen hergestellt hat, das jedes wirtschaftliche Handeln braucht. Er hat die Preiskontrollen und Versorgungsämter, die Zuteilung und Lebensmittelmarken abgeschafft, über Nacht. Viele waren überzeugt: Das geht nicht. Alle werden verhungern. Alles wurde besser. Weil Erhard sich nicht mit dem beschäftigt hat, was verschwindet. Das ist ja einfach. Welche Unternehmen und welche Jobs voraussichtlich verschwinden werden, das kann man sich leicht vorstellen. Seine Phantasie war damit beschäftigt sich zu überlegen, was sein könnte. Das ist schwer vorstellbar. Meist ist es Phantasterei. Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen, hat einer seiner Nachfolger im Amt des Bundeskanzlers, Helmut Schmidt, einmal gesagt. Klar – ohne Visionen zu fahren ist wie eine Reise in den Urlaub ohne jede Vorstellung über das Ziel. Das kann nicht gutgehen und ging zu Zeiten Schmidts ja auch nicht gut – Arbeitslosigkeit und explodierende Staatsverschuldung kommen zwangsweise zu Stande, wenn Visionen fehlen.</p>
<p>Die Vision braucht aber mehr: Vertrauen in die Erfindungskraft und die Kreativität der Menschen. Die ist ja nicht durch ein Ministerium darstellbar, das nur fördert, was man kennt und sieht. Das Neue entsteht in den Köpfen kreativer Menschen, die an die eigene Zukunft glauben. Sie entwerfen die Landkarte der Zukunft.</p>
<p>Vor 150 Jahren konnte man sich nicht vorstellen, dass 80 % der Bevölkerung außerhalb der Landwirtschaft ihr Auskommen finden werden. Smartphone-Händler oder App-Entwickler – versuchen Sie das einem Romantiker wie Joseph Eichendorff zu erklären. Unmöglich. Dass in Deutschland nach der Automatisierungs-Welle der 70er heute wieder Arbeitskräftemangel herrscht – das hätte kein Gewerkschaftler geglaubt und deshalb wurden die Anfänge der Datenverarbeitung in Deutschland und Europa seit den 70ern von den Gewerkschaften bekämpft, bis die damals sehr erfolgreichen Unternehmen des Alten Kontinents von den Googles und Apples buchstäblich überrollt wurden. Damals wurde die 35-Stunden-Woche eingeführt, weil die Arbeit ausgeht. Leider ging sie nicht aus. Sie wurde nur anders. Jetzt beginnt sich die Debatte zu wiederholen: mit einer ängstlichen Verweigerungshaltung einer unvermeidbaren Veränderung. Übrigens: Königin Elisabeth I. von England hat sich geweigert, den ersten modernen Webstuhl zu erlauben. Sie hatte Angst vor der Wut der Weber. Die Maschine setzte sich trotzdem durch und löste die industrielle Revolution aus, machte England zur Weltmacht. Allerdings nur, weil England anders als andere Staaten zu dieser Zeit nicht in den Händen einer feudalen Oligarchie war, sondern weil England neue Erfindungen zuließ, Elisabeth zum Trotz. Es herrschte Gründergeist – und wie ist es in Deutschland? Wir wissen, was wir nicht wollen. Aber das Neue zulassen bedeutet: Einen Weg zu gehen, für den es noch keine Landkarte gibt. Und das verlangt Mut – Angst blockiert.</p>
<p>Angst ist ein schlechter Ratgeber. Einmauern klappt nicht mehr. Die Welt der Veränderung hat noch jede chinesische Mauer überrannt.</p>
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		<title>Hallo Welt!</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2015 07:11:02 +0000</pubDate>
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